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  Die Initiatorin  

 

Nachdem Edith Eichler-Süß ihr Lehramtsstudium im Alter von 24 Jahren in Oberbayern beendet hatte, unterrichtete sie als Referendarin ein Jahr in Steinhöring. Dass sie sich für die richtige Arbeit entschieden hatte, bemerkte sie spätestens hier. Der Umgang mit anderen Menschen und insbesondere mit Schülern bereitete ihr große Freude. Nach diesen ersten praktischen Erfahrungen verschlug es sie nach Schwaben, wo sie bis heute bleiben sollte. 1992 beendete sie ihre Ausbildung zur qualifizierten Beratungslehrerin. In dieser Beratungsarbeit bewies sie bereits früh ihr Gespür für den Bedarf an spezieller Unterstützung. Mittlerweile betreut Edith Eichler-Süß in dieser Funktion sechs verschiedene Schulen im ganzen Landkreis Aichach-Friedberg. Seit dem Schuljahr 1994/1995 lehrt sie an der Hauptschule Mering. Bereits vier Jahre später begann die engagierte Lehrerin mit erweiterter, klassenübergreifender Elternarbeit. Bald wurde ihr auch klar, wie notwendig SMV-Arbeit an einer Schule ist. Diese betreute sie jahrelang. Zu jener Zeit erkannte sie auch das enorme Potenzial, das in der Hauptschule schlummert. Um es adäquat nutzen zu können, ließ sie sich folgerichtig 2001 zur Schulentwicklungsmoderatorin ausbilden. 2002 initiierte sie das neue pädagogische Konzept FELIKS und erkannte somit die entscheidenden Schwerpunkte bereits fünf Jahre vor der „Hauptschulinitiative“ der bayerischen Staatsregierung. Während zu Beginn Differenzierung und individuelle Förderung noch die Grundlage bildeten, wurde Schritt für Schritt das Angebot für Schüler, Eltern und Lehrer ausgebaut. So knüpfte Edith Eichler-Süß mit Politikern und Personalchefs aus der Region enge Kontakte, um sie für den Baustein „Berufshilfe“ in die Schule holen zu können und damit für bessere Ausbildungsmöglichkeiten für die Hauptschüler zu sorgen. Dass Edith Eichler-Süß sich weit über das normale Maß eines aktiven Lehrers für die Schule engagiert, wird mittlerweile durch breite Gesellschaftsschichten anerkannt; das bayerische Kultusministerium zeichnete sie auch mehrmals mit einer Leistungsprämie aus.

Lesen Sie hier den tabellarischen Lehrer-Lebenslauf von Edith Eichler-Süß.

  Jugendsozialarbeit  

 

Edith Eichler-Süß kennt die Probleme an vielen Schulen von ihrer Arbeit als ausgebildeter Coach für Jugendsozialarbeit(JaS) in Nord-Schwaben. Gemeinsam mit Ihrem Tandempartner, Diplompädagogen und Familientherapeuten Gerald Bell vom Kreisjugendamt Aichach-Friedberg, steht sie als Ansprechpartner für diese Schulen zur Verfügung. Alles Wissenswerte und die Schwerpunkte von JaS erfahren Sie hier.

 

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